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Schluss mit komplizierten Kontaktformularen: Wie Sie mit einem Online-Funnel mehr qualifizierte Anfragen gewinnen

Viele Handwerksbetriebe kämpfen mit dem gleichen Problem: Die Webseite sieht zwar schick aus, aber es melden sich kaum neue Kunden. Oder schlimmer noch: Es kommen Anfragen rein, mit denen man nichts anfangen kann. Hier kommt der sogenannte „Online-Funnel“ ins Spiel – ein Werkzeug, das im digitalen Marketing den Unterschied macht zwischen einer bloßen „Visitenkarte im Netz“ und einer echten Auftragsmaschine.

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Was ist eigentlich ein „Funnel“?

Das Wort kommt aus dem Englischen und heißt übersetzt nichts anderes als Trichter. Im Grunde ist ein Funnel eine spezielle Landeseite (Landingpage), auf der ein Interessent Schritt für Schritt durchgeführt wird.

Stellen Sie sich das wie ein Verkaufsgespräch vor, das Sie digital nachbauen. Anstatt den Kunden mit einer riesigen Webseite und 20 Untermenüs allein zu lassen, führen Sie ihn gezielt durch eine Abfolge von Fragen. Am Ende dieses „Trichters“ steht das Ziel: Der Kunde lässt seine Kontaktdaten da, damit Sie ihn anrufen können.

Wo setzt man so einen Funnel ein?

  • In Werbeanzeigen: Wenn Sie bei Facebook oder Instagram Werbung schalten, schicken Sie die Leute nicht auf Ihre Startseite, sondern direkt in den Funnel.
  • Auf der eigenen Webseite: Ein großer Button „Jetzt Projekt anfragen“ leitet den Kunden direkt zum Fragebogen weiter.
  • Für Umfragen: Auch zur Kundenzufriedenheit lässt sich das Prinzip super nutzen.

Der größte Fehler: Den Funnel als Datensammler missbrauchen

Hier müssen wir kurz Tacheles reden. Viele Handwerker denken: „Wenn ich schon so ein Tool habe, dann frage ich direkt alles ab – vom Budget bis zur Bodenbeschaffenheit.“

Das ist ein fataler Irrtum.

Ein Funnel ist nicht primär dazu da, Ihnen die Arbeit der Datenaufnahme abzunehmen. Sein eigentlicher Zweck ist es, den Kunden „aufzuwärmen“. Wenn Sie sofort nach dem Budget oder der IBAN fragen, springt der Interessent ab.

Die psychologische Hürde überwinden

Niemand gibt wildfremden Firmen im Netz sofort seine Handynummer. Durch einfache Fragen (z. B. „Wie groß soll Ihr Terrassendach ungefähr sein?“ oder „Welchen Stil bevorzugen Sie bei Ihrer neuen Küche?“) bauen Sie Vertrauen auf. Der Kunde macht mit Ihnen gemeinsam kleine Schritte. Wenn am Ende dann die Frage nach der Telefonnummer kommt, ist die Hürde viel niedriger, weil er ja schon Zeit investiert hat.

Zeit ist Geld – Die 10-Minuten-Regel

Ihre Kunden sind oft zwischendurch am Handy – kurz vor dem Mittagessen oder in der Pause. Wenn Ihr Funnel zu lange dauert oder der Kunde erst Unterlagen aus dem Keller holen muss, um Ihre Fragen zu beantworten, bricht er ab.

Worauf Sie achten sollten:

  • Anzahl der Fragen: 5 Fragen bringen oft doppelt so viele Anfragen wie 10 Fragen.
  • Art der Fragen: Fragen Sie nach Dingen, die der Kunde aus dem Kopf weiß.
  • Schnelligkeit: Der gesamte Prozess vom Klicken auf die Anzeige bis zum Absenden sollte nicht länger als ein paar Minuten dauern.

Fazit: Weniger ist mehr für den Umsatz

Ein gut eingestellter Funnel kann Ihre Anfragen verdoppeln – und das bei gleichem Werbebudget. Es geht darum, den Kunden dort abzuholen, wo er steht, und ihn nicht mit Bürokratie zu verschrecken. Die echten Details klären Sie sowieso am besten im persönlichen Telefonat.

Wenn Sie den Trichter richtig nutzen, bekommen Sie nicht nur mehr Anfragen, sondern vor allem Leute am Telefon, die wirklich Lust auf ein Projekt mit Ihnen haben.

Über uns:

Wir sind die A&M Beratung und unterstützen Handwerksbetriebe seit Jahren erfolgreich dabei, sichtbar in ihrer Region zu werden, mehr Aufträge und Fachkräfte zu gewinnen.

Finden Sie mit unserer kostenfreien Potenzialanalyse heraus, wie Sie mehr Wunschkunden erreichen.

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