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Facebook‑Werbekonto gesperrt? So beugen Sie vor und reagieren richtig

Ein gesperrtes Facebook‑Werbekonto kann für Handwerksbetriebe schnell zum Problem werden – besonders, wenn ein Großteil der Kundenanfragen über Social Media kommt. In diesem Beitrag erfahren Sie, wie Sie Sperrungen vermeiden, worauf Meta besonders achtet und welche Schritte helfen, wenn Ihr Konto bereits blockiert ist.

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Facebook‑Werbekonto gesperrt? So beugen Sie vor und reagieren richtig

Viele Handwerksbetriebe setzen inzwischen auf Facebook‑Werbung, um regelmäßig neue Kundenanfragen zu generieren. Doch was passiert, wenn plötzlich das Werbekonto gesperrt wird?
Die Anzeigen stoppen, die Leads bleiben aus – und jeder Tag kostet bares Geld.

Damit es gar nicht erst so weit kommt (und Sie im Ernstfall schnell handeln können), erfahren Sie hier die wichtigsten Maßnahmen zur Vorbeugung und Entsperrung eines gesperrten Facebook‑Kontos.

1. Authentizität ist Pflicht

Meta legt großen Wert auf echte, nachvollziehbare Nutzerprofile.
Werbeanzeigen dürfen nur von verifizierten Personen geschaltet werden. Achten Sie daher auf folgende Punkte:

  • Verwenden Sie ein echtes persönliches Profil mit Profilbild, Freundesliste und organischen Beiträgen.
  • Erstellen Sie nicht sofort nach der Registrierung ein Werbekonto – das wirkt verdächtig.
  • Achten Sie darauf, dass Ihr Profil nicht gegen Richtlinien verstößt, z. B. durch anstößige Inhalte oder falsche Angaben.

Meta erkennt untypisches Verhalten sehr schnell. Ein Konto, das zwei Tage nach der Erstellung schon Werbung schaltet, wird in vielen Fällen automatisch gesperrt.

2. Zahlungsdaten müssen fehlerfrei sein

Ein häufiger Sperrgrund ist eine fehlgeschlagene Zahlung.
Schon wenn Facebook nur 10 Cent nicht abbuchen kann, kann das Konto blockiert werden.
Achten Sie daher unbedingt darauf, dass:

  • Ihre hinterlegte Zahlungsmethode aktiv und gedeckt ist,
  • die Rechnungsadresse korrekt hinterlegt ist,
  • und keine abgelaufenen Kreditkarten oder fehlerhaften PayPal‑Konten eingetragen sind.

Lieber einen Tag länger warten und alles prüfen, als wegen einer kleinen Ungenauigkeit das Konto zu verlieren.

3. Inhalte: Richtlinien beachten

Auch der Inhalt Ihrer Werbeanzeigen kann zur Sperrung führen.
Facebook hat hierfür einen ausführlichen Richtlinienkatalog für Werbetreibende, der unbedingt beachtet werden sollte.

Beispiele für häufige Verstöße:

  • Diskriminierende Formulierungen (z. B. „Wir suchen junge Mitarbeiter“)
  • Übertriebene Heilsversprechen („Garantiert 100 % Erfolg“)
  • Falsche oder irreführende Produktdarstellungen

Unser Tipp: Im Zweifel lieber weniger riskant formulieren.
Wenn Sie unsicher sind, ob ein Begriff erlaubt ist, streichen Sie ihn lieber – oder lassen Sie die Anzeige vorab prüfen.

4. Schützen Sie Ihr Profil vor Hacking

Ein unterschätztes Risiko sind gehackte Facebook‑Konten.
Angreifer nutzen gestohlene Zugänge, um über fremde Werbekonten Anzeigen zu schalten – mit erheblichen finanziellen Schäden.

So beugen Sie vor:

  • Aktivieren Sie die Zwei‑Faktor‑Authentifizierung (Facebook, E‑Mail, Kreditkarte).
  • Öffnen Sie keine Links in vermeintlichen Meta‑E‑Mails – prüfen Sie immer den Absender!
  • Nutzen Sie nur offizielle URLs (facebook.com, meta.com).

Wenn Sie eine verdächtige Nachricht erhalten, loggen Sie sich direkt über die App oder Website ein – nie über externe Links.

5. Wenn das Konto bereits gesperrt ist

Es gibt drei mögliche Sperr‑Ebenen bei Meta:

  1. Persönliches Profil gesperrt:
    Das ist die schwerwiegendste Variante. Hier hilft meist nur der Kontakt mit dem Meta‑Support – eine Wiederherstellung ist oft schwierig.
  2. Unternehmenskonto (Business Manager) gesperrt:
    In diesem Fall können Sie über den Facebook‑Support Einspruch einlegen.
    Wenn das nicht klappt, kann ein neues Business‑Konto erstellt werden – am besten mit professioneller Begleitung, um Meta‑Richtlinien nicht zu verletzen.
  3. Nur das Werbekonto gesperrt:
    Hier besteht meist Hoffnung. Häufig reicht ein Identitätsnachweis (z. B. Personalausweis, teilweise Kartendaten‑Bestätigung).
    Meta prüft diese Daten und entsperrt das Konto nach erfolgreicher Verifikation.

Achten Sie darauf: Meta verlangt nie vollständige Kreditkartendaten.
Wenn Sie dazu aufgefordert werden, handelt es sich um Betrug.

6. Wann Sie sich professionelle Hilfe holen sollten

Wer regelmäßig mit Facebook‑Ads arbeitet, kennt die Risiken:
Sperrungen sind nicht immer nachvollziehbar – und die Kommunikation mit Meta kann Wochen dauern.

Gerade deshalb lohnt sich die Zusammenarbeit mit einem erfahrenen Werbepartner, der:

  • täglich mit Facebook‑Konten arbeitet,
  • schnell reagieren kann,
  • und die Ursachen einer Sperrung direkt analysiert.

Ein professioneller Partner kann außerdem alternative Kontostrukturen und Sicherheitsmechanismen aufsetzen, um Ihr Risiko zu minimieren.

Fazit

Ein gesperrtes Facebook‑Konto ist ärgerlich, aber vermeidbar.
Mit einem authentischen Profil, einer verlässlichen Zahlungsmethode und regelmäßiger Sicherheitspflege sind Sie auf der sicheren Seite.

Und falls es doch passiert: Ruhig bleiben, sauber dokumentieren und den Support kontaktieren – oder sich Unterstützung von Profis holen, die das Problem täglich lösen.

Über uns:

Wir sind die A&M Beratung und unterstützt Handwerksbetriebe seit Jahren erfolgreich dabei, sichtbar in ihrer Region zu werden, mehr Aufträge und Fachkräfte zu gewinnen.

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