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Warum Jobportale bei der Suche nach guten Handwerkern versagen – und wo Sie Ihre neuen Mitarbeiter wirklich finden

Haben Sie auch das Gefühl, dass gute Bewerbungen im Handwerk mittlerweile so selten sind wie ein pünktlicher Feierabend auf der Großbaustelle? Sie schalten teure Anzeigen auf Indeed, Stepstone oder in der Zeitung, und das Einzige, was passiert, ist… nichts. Damit sind Sie nicht allein. Fast jeder Handwerksunternehmer, mit dem wir sprechen, hat diese Erfahrung schon gemacht. Aber keine Sorge, es liegt nicht an Ihnen oder Ihrem Betrieb – es liegt am Ort Ihrer Suche.

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Die Wahrheit über gute Handwerker: Sie suchen nicht!

Der erste und wichtigste Punkt, den Sie verstehen müssen, ist: Ein guter Handwerker, der sein Werk versteht, ist nicht arbeitslos. Der ist bereits irgendwo in Lohn und Brot. Diese Fachkräfte treiben sich nicht aktiv auf Jobportalen herum und wälzen Stellenanzeigen.

Warum sollten sie auch? Wenn ein guter Mann (oder eine gute Frau) unzufrieden ist, hat er oft schon drei andere Angebote in der Hinterhand, noch bevor er die Kündigung schreibt. Der Wechsel passiert meist direkt, von Betrieb zu Betrieb, durch Mundpropaganda oder persönliche Kontakte.

Warum Jobportale für das Handwerk oft Geldverschwendung sind:

  • Falsche Zielgruppe: Portale wie Indeed funktionieren super für Marketing-Manager oder Einkäufer im Großkonzern („White Collar“). Für den Monteur oder Anlagenmechaniker („Blue Collar“), der anpackt, sind sie der falsche Ort.
  • Keine aktive Suche: Die Leute, die Sie wollen, suchen nicht proaktiv nach einem neuen Job. Sie müssen sie dort erreichen, wo sie sich ohnehin aufhalten.
  • Hohe Streuverluste: Sie zahlen viel Geld für Anzeigen, die von den richtigen Leuten gar nicht gesehen werden. Unsere Erfahrung zeigt: Bei 99% der Betriebe, die diesen Weg gehen, funktioniert er nicht.

Wo die Aufmerksamkeit Ihrer zukünftigen Mitarbeiter wirklich liegt

Wenn Ihre Jungs auf der Baustelle oder in der Werkstatt das Handy in der Hand haben – sei es in der Pause, auf dem Hin- oder Rückweg oder abends auf dem Sofa –, wo schauen sie dann rein? Richtig, sie sind auf Social Media unterwegs.

Die Rede ist von Plattformen wie:

  • Instagram
  • Facebook
  • TikTok
  • Snapchat

Dort verbringen die Menschen enorm viel Zeit, um sich zu unterhalten und abzulenken. Und genau hier liegt Ihre Chance. Sie müssen nicht darauf warten, dass ein Handwerker nach Ihnen sucht. Sie müssen mit Ihrer Botschaft dort auftauchen, wo seine Aufmerksamkeit bereits ist.

Zum richtigen Zeitpunkt die richtige Botschaft senden

Das Ziel ist es nicht, jemanden, der super glücklich in seinem Job ist, abzuwerben. Das Ziel ist es, die Menschen zu erreichen, die latent unzufrieden sind. Das sind viele! Vielleicht hat jemand gerade einen „Scheißtag“ gehabt, liegt abends genervt auf dem Sofa und scrollt durch sein Handy.

Wenn er genau in diesem Moment Ihre Werbebotschaft sieht, die einen Schmerzpunkt anspricht, den er bei seinem aktuellen Arbeitgeber hat, dann ist er empfänglich.

Themen, mit denen Sie unzufriedene Handwerker erreichen:

  • Kein Wochenenddienst: Ein riesiges Plus für viele.
  • Reine Regionalität: Keine ständigen Montagefahrten weit weg von der Familie.
  • Bessere Arbeitsbedingungen: Modernes Werkzeug, ein gutes Team, respektvoller Umgang.
  • Eigener Firmenwagen: Ein geldwerter Vorteil und Komfort.

Sie müssen dem potenziellen Mitarbeiter zeigen: „Hey, dein (Arbeits-)Leben kann besser sein als jetzt. Bei uns bekommst du das, was dir woanders fehlt.“ So erreichen Sie Menschen, die nie im Leben auf eine Stellenanzeige auf einem Jobportal reagiert hätten.

Fazit: Aufmerksamkeit geht vor Kontext

Es wäre natürlich schön, wenn sich jeder gute Handwerker auf einem Portal bewerben würde, weil er dann definitiv wechseln will. Aber die Realität sieht anders aus. Deshalb ist unsere klare Empfehlung: Machen Sie sich Gedanken darüber, wo sich Ihre Zielgruppe im digitalen Alltag wirklich aufhält. Holen Sie die Leute dort ab, wo ihre Aufmerksamkeit ist – auch wenn sie in diesem Moment gar nicht damit rechnen, einen neuen Job zu finden.

Wer heute noch auf die Zeitung oder reine Jobportale setzt, verbrennt Geld und wertvolle Zeit im Kampf gegen den Mitarbeitermangel. Die Zukunft der Mitarbeitergewinnung im Handwerk liegt in den sozialen Medien.

Möchten auch Sie erfahren, wie viele potenzielle Fachkräfte in Ihrer Region online erreichbar sind und mit welchen Botschaften Sie diese für Ihren Betrieb gewinnen können?

Lassen Sie uns gemeinsam prüfen, wie wir Ihre Mitarbeitersuche auf ein neues Level heben können.

Über uns:

Wir sind die A&M Beratung und unterstützen Handwerksbetriebe seit Jahren erfolgreich dabei, sichtbar in ihrer Region zu werden, mehr Aufträge und Fachkräfte zu gewinnen.

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