Badsanierung vermarkten: Warum Empfehlungen allein nicht mehr reichen
Viele SHK-Betriebe im Bereich Badsanierung leben noch immer stark von Empfehlungen und Bestandskunden. Das funktioniert – bis die Auftragslage schwankt und der nächste Monat plötzlich leer aussieht. Wer planbar wachsen will, kommt an eigenem, digitalem Marketing kaum vorbei.
Das Problem: Viele Betriebe greifen stattdessen auf Leadportale zurück, bei denen dieselbe Anfrage oft an mehrere Betriebe gleichzeitig verkauft wird. Am Ende entscheidet dann meist nur der Preis – nicht die Qualität der Arbeit. Wie Sie stattdessen eigene, exklusive Projektanfragen gewinnen, zeigt dieser Leitfaden.
Was kostet eine Badsanierungs-Anfrage?
Eine qualifizierte Anfrage über eigenes Marketing kostet im Bereich Badsanierung / SHK im Schnitt 60 bis 100 € – abhängig von Region und Zielgruppe.
| Kanal | Ø-Kosten pro Anfrage | Exklusivität |
|---|
| Eigenes Marketing (Meta/Google) | 60–100 € | Exklusiv, nur an Ihren Betrieb |
| Leadportale | variiert je Portal | häufig an mehrere Betriebe gleichzeitig verkauft |
Eine vollständige Kostenübersicht aller Gewerke finden Sie in unserem Leitfaden zur Kundengewinnung im Handwerk.
Praxisbeispiel: Wie die Huber GmbH bei 0 startete und planbar wuchs
Die Huber GmbH ist ein SHK-Betrieb aus dem Rhein-Main-Gebiet, der ganz ohne bestehenden Kundenstamm mit A&M gestartet ist. Abteilungsleiter Christian Benner beschreibt die Ausgangslage so: „Wir sind bei 0 gestartet und haben es durch A&M geschafft, immer Arbeit zu haben und ständig neue Kunden zu gewinnen.“ Bis heute hat der Betrieb dadurch 500.000 € Mehrumsatz erzielt.
Der entscheidende Hebel war nicht ein einzelner Trick, sondern eine kontinuierliche, eigene Anfragen-Pipeline statt der Abhängigkeit von Empfehlungen oder geteilten Leadportal-Kontakten. Weitere Erfahrungsberichte aus dem SHK-Bereich finden Sie auf unserer Branchenseite Bad / Sanitär / Heizung / Klima.
Was eine erfolgreiche Badsanierungs-Kampagne ausmacht
Drei Hebel entscheiden in der Praxis über die Qualität der Anfragen:
- Echte Vorher-Nachher-Bilder statt Stockfotos: Nichts überzeugt Interessenten schneller als der direkte Vergleich vom eigenen Betrieb.
- Regionale Ansprache: Wer erkennbar „von hier" ist, baut sofort mehr Vertrauen auf als ein anonymer Anbieter.
- Einwände vorwegnehmen: Staub, Lärm und eingeschränkte Nutzung von Bad und Toilette sind die häufigsten Zögerungsgründe – wer hier aktiv Lösungen kommuniziert (staubarme Sanierung, kurze Bauzeit, Förderberatung), senkt die Hemmschwelle für eine Anfrage deutlich.
Diese Hebel wirken aber nur, wenn die Kampagne kontinuierlich läuft und die Anfragen exklusiv bei Ihnen landen – nicht gestreut über mehrere Wettbewerber.
Fazit: Planbare Projektanfragen statt Zufallsgeschäft
Badsanierung ist ein Gewerk mit hohem Auftragswert und entsprechend hoher Vergleichsbereitschaft der Kunden. Wer sich von Empfehlungen und geteilten Leadportal-Kontakten unabhängig macht und stattdessen in eigene, exklusive Anfragen investiert, gewinnt nicht nur mehr, sondern vor allem planbarere Projektanfragen – wie das Beispiel der Huber GmbH zeigt.