Photovoltaik-Anfragen aus eigenem Marketing kosten Solarteure im Schnitt 80 bis 180 € statt für geteilte Leadportal-Kontakte zu zahlen. Dieser Leitfaden zeigt, wie Sie PV-Leads selbst generieren, Wallbox-Installationen als Cross-Selling vermarkten und warum ein Praxisbeispiel aus dem Partnernetzwerk zeigt, dass sich der Umstieg oft schon nach drei Monaten auszahlt.
PV-Kunden gewinnen 2026: Was sich verändert hat
Eine qualifizierte Photovoltaik-Anfrage kostet über eigenes Marketing im Schnitt 80 bis 180 € – abhängig von Region und Zielgruppe, aber deutlich planbarer als der Preiskampf um Leadportal-Kontakte, bei denen mehrere Solarteure gleichzeitig um denselben Interessenten konkurrieren. Wer 2026 noch profitabel PV-Kunden gewinnen will, kommt an eigenen, exklusiven Anfragen kaum vorbei.
Warum sich PV-Marketing 2026 verändert hat
Der Photovoltaik-Markt ist reifer geworden: Kunden vergleichen heute selbstverständlich mehrere Angebote, informieren sich vorab online und reagieren empfindlich auf reine Rabattversprechen. Wer nur über den Preis wirbt, gerät automatisch in denselben Vergleichskampf wie auf einem Leadportal – nur eben in den eigenen Anzeigen. Der Unterschied liegt in der Zielgruppen-Ansprache: Betriebe, die konkret auf Amortisationszeit, Unabhängigkeit vom Stromanbieter und regionale Handwerksqualität setzen, heben sich spürbar ab.
PV-Leads selbst generieren statt Portale zu füttern
Was eine eigene Anfrage kostet
Mit 80 bis 180 € pro qualifizierter Anfrage liegt eigenes PV-Marketing im Mittelfeld der Gewerke – teurer als etwa Fenster & Türen (40–80 €), aber angesichts der hohen Auftragswerte im PV-Bereich in der Regel deutlich wirtschaftlicher als gekaufte Leads, die an mehrere Betriebe gleichzeitig verkauft werden. Eine vollständige Kostenübersicht aller Gewerke finden Sie in unserem Leitfaden zur Kundengewinnung im Handwerk.
Warum Exklusivität bei PV besonders wichtig ist
Eine Photovoltaikanlage ist eine Investition im fünfstelligen Bereich – entsprechend gründlich vergleichen Interessenten. Bekommt ein Kunde dieselbe Anfrage gleichzeitig an drei oder vier Betriebe verkauft, entscheidet am Ende häufig nur der Preis. Bei einer exklusiven, eigenen Anfrage sind Sie hingegen der einzige Ansprechpartner – das schafft Vertrauen und lässt Raum für eine Beratung, die auf Qualität statt nur auf den günstigsten Angebotspreis setzt.
Wallbox-Installation als Cross-Selling vermarkten
PV-Interessenten sind gleichzeitig die naheliegendste Zielgruppe für eine Wallbox: Wer in eine eigene Stromerzeugung investiert, denkt in der Regel auch über E-Mobilität nach. Wird die Wallbox-Installation aktiv mitbeworben statt nur bei Nachfrage erwähnt, erhöht das den durchschnittlichen Auftragswert pro Kunde, ohne dass dafür eine zusätzliche, separate Kampagne nötig ist.
Wichtig dabei: Die Wallbox sollte in der Anzeige als sinnvolle Ergänzung kommuniziert werden („PV-Anlage plus Wallbox aus einer Hand“), nicht als eigenständiges Angebot – sonst sprechen Sie zwei unterschiedliche Zielgruppen gleichzeitig an und verwässern die Botschaft.
Praxisbeispiel: Wie Friese & Röver den Umsatz in drei Monaten steigerte
Die Friese & Röver GmbH & Co. KG aus Braunschweig setzt seit der Zusammenarbeit mit der A&M auf eigene, exklusive PV-Anfragen statt Leadportale. Geschäftsführer Matthias Friese berichtet: „Durch die Zusammenarbeit mit der A&M konnten wir unseren Umsatz um 20 % in den ersten drei Monaten steigern.“ Konkret bedeutete das 300.000 € Mehrumsatz im selben Zeitraum. Weitere Erfahrungen von Solarteuren aus unserem Partnernetzwerk finden Sie auf unserer Branchenseite Photovoltaikanlagen.
Fazit: PV-Marketing lohnt sich, wenn Exklusivität und Zielgruppe stimmen
Wer 2026 als Solarteur planbar wachsen will, sollte weniger Geld in geteilte Leadportal-Kontakte stecken und stattdessen in eigene, exklusive Anfragen investieren – ergänzt um Wallbox-Cross-Selling als natürlichen Umsatzhebel. Die Erfahrung von über 800 Partnerbetrieben zeigt: Der Umstieg zahlt sich häufig schon innerhalb weniger Monate aus.