A&M Handwerkswissen

Stundensatz-Rechner für Handwerksbetriebe

Berechnen Sie, was eine Arbeitsstunde mindestens kosten muss, damit nach allen Kosten Gewinn bleibt.

Stundensatz-Rechner für Handwerksbetriebe
So wird gerechnet

Personalkosten = Lohn × 2.080 Jahresstunden × (1 + Lohnnebenkosten) × Mitarbeiter. Selbstkosten je Stunde = (Personalkosten + Gemeinkosten) ÷ verrechenbare Stunden. Der Stundensatz netto ergibt sich aus den Selbstkosten plus Zuschlag für Wagnis und Gewinn.

Rechenbeispiel mit den Voreinstellungen: 22 Euro Bruttolohn, zwei Mitarbeiter mit je 1.450 verrechenbaren Stunden, 25 Prozent Lohnnebenkosten, 100.000 Euro Gemeinkosten und 5 Prozent Zuschlag ergeben rund 77,63 Euro netto, also 92,38 Euro brutto je Stunde.

Woher die Voreinstellungen stammen

Der Bruttolohn von 22 Euro entspricht etwa dem tariflichen Ecklohn im SHK-Handwerk in Nordrhein-Westfalen ab März 2026 (21,98 Euro). Lohnnebenkosten von 25 Prozent, rund 1.450 verrechenbare Stunden und 5 Prozent für Wagnis und Gewinn orientieren sich an einem Kalkulationsbeispiel der Handwerkskammer Ostmecklenburg-Vorpommern (25 Prozent Arbeitgeberanteil, 1.455 verrechenbare von 1.712 Anwesenheitsstunden, 5 Prozent Wagnis und Gewinn). Die Gemeinkosten von 100.000 Euro sind ein Beispielwert für einen kleinen Betrieb mit Inhaber und zwei produktiven Mitarbeitern und nicht statistisch belegt. Das Ergebnis liegt in dem Bereich, den die Deutsche Handwerks Zeitung für die Handwerkerstunde nennt (durchschnittlich 50 bis 80 Euro).

Was das Ergebnis aussagt

Das Ergebnis ist eine Kalkulationsgrundlage, kein Marktpreis. Ob Ihr Satz am Markt durchsetzbar ist, hängt von Region, Gewerk, Leistung und Wettbewerb ab. Prüfen Sie die Annahmen regelmäßig, vor allem die verrechenbaren Stunden und die Gemeinkosten.

Wenn Sie Ihre Kalkulation gemeinsam durchgehen möchten, können Sie Ihre Ausgangslage mit A&M besprechen.

Was kostet Sie ein gewonnener Auftrag?

Tragen Sie die Werte für denselben Zeitraum ein. Die Beispielwerte können Sie durch Ihre eigenen Zahlen ersetzen.

Anfragekosten: –

Zeitaufwand als Kosten: –

Gesamtkosten: –

Kosten pro Auftrag: –

Berechnung: Anfragekosten plus Bearbeitungszeit zum angegebenen Stundensatz, geteilt durch gewonnene Aufträge. Weitere Gebühren, Materialkosten und Umsatz sind nicht enthalten.

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Wie viele Anfragen benötigen Sie?

Die Abschlussquote bezieht sich auf qualifizierte Anfragen. Nutzen Sie Quoten aus Ihrem eigenen Betrieb.

Benötigte qualifizierte Anfragen: –

Benötigte Anfragen insgesamt: –

Beide Rechenschritte werden auf ganze Anfragen aufgerundet. Das Ergebnis ist ein Planungswert auf Basis Ihrer Eingaben.

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Prüfen Sie Ihre Website Schritt für Schritt

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Beginnen Sie bei den Punkten, die potenzielle Kunden unmittelbar an einer Anfrage hindern.

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